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Hilferuf einer Mutter

"Ist mein Kind im Inferno von Dortmund?"

wie auf www.chaos-tage.de berichtet wird:
Heute Morgen am Frankfurter Hauptbahnhof. Eine Mutter in Angst - eine von Tausenden, die sich in diesen Tagen fragen: Haben die Chaoten meinen Sohn nach Dortmund gelockt? Ist meine minderjährige Tochter mit verantwortungslosen Radaubrüdern mitgegangen?
"Er hat es doch immer gut gehabt" beteuert Frau M., das Bild ihres 15jährigen Janosch (Name geändert) in der zitternden Hand. "Es muss schlechter Umgang sein, der ihn überredet hat. Er ist doch noch so jung. Wer weiss, was da passieren kann!"
Ihr Mann, der sie vom Wohnort der Familie in Hanau hergefahren hat, schweigt nur. Zu sehr ist er bereits abgekämpft. Zu viele Tränen hat er in den letzten Stunde bereits vergießen müssen, seit die Familie feststellte, dass der Älteste sich in der Nacht davongestohlen hatte. "Tschüss Mama, tschüss Papa! Ich fahr Chaos machen. Macht euch keine Sorgen!" stand mit Janoschs krakeliger Schrift in einem Brief, den Mutter M. am Morgen in seinem Kinderzimmer gefunden hatte.
Immer mehr Jugendliche auf der Suche nach Abenteuer fallen auf die Versprechungen skrupelloser Radikalinskis herein. Sie denken nicht an die Verzweiflung und die Sorge, die sie damit bei ihren Eltern auslösen - und die wahren Schuldigen lachen sich ins Fäustchen.
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